Trauminsel Sylt – fernab von Westerland

Wer einmal auf Sylt war, kommt gerne wieder, weil es immer noch etwas zu entdecken gibt. Die Faszination des Meeres ist gerade an der Nordsee besonders groß. Hier spielen die Gezeiten mit dem Land, begraben einen Großteil des Strandes unter sich oder lassen ihn sich weithin erstrecken. Das Meer gehört zum Land und das Land zum Meer – immer wieder verändert sich der Blick in die Ferne. Beliebt sind die Ferienwohnungen an der Nordsee auch auf Sylt. Sie sorgen für einen flexiblen Urlaub und erwecken das Gefühl, auf Sylt tatsächlich zu Hause zu sein.

Viele Menschen denken bei Sylt zuerst an Westerland, dabei ist Westerland nur ein kleiner Teil von Sylt. Wer dem Tourismus entfliehen will, wendet sich am besten nach Norden (List) oder Süden (Hörnum).

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Im Norden der schönen Insel, in List, findet man erholsame Ruhe. Traumhafter weißer Sandstrand und naturgewaltige Brandung schaffen eine Ursprünglichkeit zwischen Sonne, Wind und Sand, die man sonst selten so direkt erspüren kann. Hier liegt auch der Sylter Hafen, der Königshafen.

Wie entspannt es ist, einfach ein Weilchen am Hafen zu verweilen und sich eines Fernwehs bewusst zu werden, wenn man über die Weite des Meeres blickt und in den Wellen die Boote und Schiffe beobachten kann. Es ist kein allzu großer Schritt, dem Fernweh nachzugeben, denn es gibt eine Fährverbindung nach Dänemark, die sich für einen Tagesausflug ins Ausland geradezu anbietet.

Aber es ist auch schön, nicht gleich weiter in die Ferne zu schweifen, sondern Sylt wirken zu lassen. Warmer Dünensand unter den Füßen, Meeressalz auf den Lippen und Sommerwind in den Haaren durch eine wunderschöne Dünenlandschaft spazieren unter blauem Himmel, der mit kleinen Wattewölkchen gespickt ist. In den Ohren rauscht die Brandung, nimmt das Meeresrauschen zu und ab – das kann schon ein Stück Glück sein.

Hier in List gibt es freilaufende Schafe. Darum herrscht Leinenzwang. Für Urlauber mit Hund empfiehlt sich daher eher der Süden Sylts. Auch hier, fernab der Touristenströme, entdeckt man die Natur in einer ganz eigenen Ursprünglichkeit.

Der Hundestrand in Hörnum ist ein wahrer Geheimtipp. Hier kann der Hund sogar in der Hochsaison leinenlos herumtollen! Da die Insel an dieser Stelle sehr schmal ist, kann man ganz unkompliziert in wenigen Stunden an Strand und Watt entlangspazieren (wobei am Wattenmeer natürlich wieder Leinenpflicht herrscht, weil die brütenden Vögel ungestört Kräfte für ihre fernen Reisen tanken müssen).

Auch in der Nebensaison eine Reise wert

Kaum kommt der Winter, leert sich die viertgrößte Insel Deutschlands merklich. Aber auch regnerisches Wetter und grauverschleierter Himmel, können der Insel Sylt ihren Charme nicht ganz nehmen. Während der Wind das Dünengras zerzaust und das Schreien der Möwen die Insel einhüllt, wird die Insel zu einem Paradies der Ruhe. Zeit für Gedanken, Zeit zum Lesen, Zeit zum Träumen und Zeit, um einfach abzuschalten. Ein Ferienhaus bietet den idealen Unterschlupf.

Frischer Wind und salzige Luft und die Brandung betören trotz Kälte einsame Spaziergänger (mit und ohne Hund) und geben ihnen das Gefühl, Land, Strand und Meer ganz für sich zu haben. Mit kalten Händen und roten Wangen kehrt man dann in ein Café ein und wärmt sich auf bei einer heißen Schokolade oder einem Tee… Dabei kann man förmlich zusehen, wie Sylt sich winterfest macht: Die Strandkörbe werden abgebaut, Fassaden gestrichen, Dächer repariert. Ganz Sylt (www.justsylt.de) gerät von einem Sommerurlaubsparadies in eine himmlische Stille der Sorglosigkeit. Wer sich also nach Ruhe und Entspannung in wunderschöner, rauer und gleichzeitig gemütlicher Atmosphäre sehnt, für den ist Sylt auch im Frühjahr und Winter auf jeden Fall eine Reise wert.