Für traumhaften Badeurlaub perfekt: die griechische Halbinsel Chalkidiki

Man mag darüber streiten, welche der vielen griechischen Inseln die schönste ist, man kann es aber auch sein lassen und stattdessen die reizende Halbinsel Chalkidiki ins Auge fassen. Dieser Landstrich liegt im Norden Griechenlands und ist im Osten vom Strymonischen, im Westen vom Thermaischen Golf und im Süden vom Ägäischen Meer umgeben. Ganz im Süden ist diese Halbinsel auch durch drei Landzungen gekennzeichnet: Athos, Sithonia und Kassandra. Und so ist zwar die gesamte Küste der knapp 3.000 Quadratkilometer großen Halbinsel gute 520 Kilometer lang, doch werden diese schmalen Landvorsprünge bei den Badeurlaubern bevorzugt. Eine andere Frage ist wiederum, welche es nun denn sein soll, hat doch jede von ihnen ihre Besonderheiten.

 

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Die westlichste dieser drei kleinen Halbinseln ist Kassandra. Sie ist recht flach, lediglich im Süden wird es etwas hügeliger, dabei beträgt die höchste Erhebung ca. 400 Meter. Kassandra ist geprägt von Kiefernwäldern und Olivenhainen, aber was für Badetouristen wohl am wichtigsten sein dürfte – von langen Sandstränden. Einen schönen Strand findet man zum Beispiel in dem kleinen Ort Polichrono, wo die Möglichkeit besteht, verschiedene Wassersportarten auszuüben. Fündig wird man ebenso in Nea Fokea, wo es wunderbare Sandstrände und kristallklares Wasser gibt. Dieser Ferienort bietet zudem eine archäologische Attraktion: eine byzantinische Festung aus dem frühen 15. Jahrhundert. Sauberes Wasser und einen feinsandigen Strand findet man ferner in Kriopigi. Der hübsche kleine Ort zeichnet sich ferner durch ein ansehnliches kulinarisches Angebot sowie durch einen sehr guten Campingplatz aus. Als Besonderheit gilt eine Quelle, welche im Winter warmes und wiederum im Sommer kaltes Wasser spendet. Kassandra ist zum einen für einen Urlaub mit Kindern gut geeignet, aber auch für Erwachsene, die ein reges Nachtleben zu schätzen wissen.

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Individualurlauber und Menschen mit Vorliebe für Outdooraktivitäten sind hingegen auf der mittleren Landzunge – Sithonia gut aufgehoben. Diese gibt sich eher rau und ist recht gebirgig; der höchste Gipfel misst gute 800 Meter. Auf Sithonia geht es ziemlich ruhig zu, die Zahl der Nachtlokale hält sich in Grenzen. Was sich jedoch aber nicht von den herrlichen Stränden behaupten lässt. Einen familienfreundlichen Sandstrand mit flachem Wasser gibt es zum Beispiel in Karidi. Nicht ganz so feinsandig und tiefabfallend ist hingegen der Strand von Kriaritsi. Einen wunderschönen Panoramablick sowie klares Meerwasser darf man an dem auch für Kinder gut geeigneten Agios Ioannis Strand genießen.
Bei der östlichsten der drei Landzungen handelt es sich um die Mönchsrepublik Athos, die für Touristen nicht ohne Weiteres zugänglich ist. Für einen Besuch von Athos braucht es einer speziellen Genehmigung, die mindestens einen Monat vorher beantragt werden muss.