Typisch Wien: Charme, Prunk und Kaffeehauskultur

Pestsaeule_WienMitten in Europa gelegen hat Wien immer schon eine wichtige Rolle in der Geschichte unseres Kontinents gespielt. Als ein prominentes Beispiel sei hier der Anfang des 19. Jahrhunderts stattgefundene Wiener Kongress genannt, auf dem innerhalb von Europa viele Staatsgrenzen neu festgelegt wurden. Als Überbleibsel der bewegenden Geschichte von Österreichs Hauptstadt sind heute so manche prachtvolle Bauwerke und Parkanlagen anzutreffen. Dabei ist wohl der Stephansdom das bekannteste Bauwerk der Stadt. Der gute 100 Meter lange und über 30 Meter breite Dom ist eines der wichtigsten gotischen Gebäude landesweit. Charakteristisch sind seine vier Türme, von denen der höchste, der Südturm, ca. 136 Meter misst. Dieser besitzt 13 Glocken, allerdings ist es der Nordturm, welcher mit einer Glocke ausgestattet ist, die als die zweitgrößte freischwingende Kirchenglocke in ganz Europa gilt. Der Stephansdom ist sehr beeindruckend, sowohl was die Außenansicht als auch das Innere betrifft. Die Kanzel ist ein wahres spätgotisches Meisterwerk; der barocke Hochaltar ist reich geschmückt mit Skulpturen des im 17. Jahrhundert lebenden Bildhauers Johann Jacob Pock.

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Ein weiteres monumentales Bauwerk ist die Hofburg. Diese war mehrere Jahrhunderte lang die Residenz der Habsburger – des ehemaligen österreichischen Herrschergeschlechts. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs ist sie offizieller Sitz des Bundespräsidenten. Die Hofburg besticht durch ihre prachtvolle Architektur und auch das Innere ist von hoher künstlerischer Relevanz. Für Sisi-Fans dürfte der Besuch des dort untergebrachten Museums mit den ehemaligen Kaiserappartements fast schon ein Muss sein. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Wien gehört aber auch das Parlament, ein im späten 19. Jahrhundert errichteter Prunkbau in tempelartiger Architektur. Das etwa 150 Meter lange und 132 Meter breite Gebäude verfügt über 1.600 Räume, wobei die Säulenhalle rund 1.000 Quadratmeter groß ist.

 

Doch die Hauptstadt Österreichs hat auch noch andersartige Attraktionen zu bieten. Wie zum Beispiel den Wiener Prater – einen riesigen Vergnügungspark mit einem vielfältigen Unterhaltungsangebot. Oder den Volksgarten, wo den Besucher eine herrliche Parklandschaft erwartet. Und wer seinen Aufenthalt in Wien auch zum Shoppen nutzen möchte, der wird am Graben genügend exklusive Geschäfte finden. Dazu auch die berühmten Wiener Kaffeehäuser, die als echte Touristenattraktion gelten. Diese stehen außer für Kaffeespezialitäten und süße Köstlichkeiten vor allem für Charme und Gemütlichkeit. Aber das Letztere gilt eigentlich für ganz Wien, wofür die Pferdedroschken oder der Wiener Akzent nur zwei Beispiele sind.

Für traumhaften Badeurlaub perfekt: die griechische Halbinsel Chalkidiki

Man mag darüber streiten, welche der vielen griechischen Inseln die schönste ist, man kann es aber auch sein lassen und stattdessen die reizende Halbinsel Chalkidiki ins Auge fassen. Dieser Landstrich liegt im Norden Griechenlands und ist im Osten vom Strymonischen, im Westen vom Thermaischen Golf und im Süden vom Ägäischen Meer umgeben. Ganz im Süden ist diese Halbinsel auch durch drei Landzungen gekennzeichnet: Athos, Sithonia und Kassandra. Und so ist zwar die gesamte Küste der knapp 3.000 Quadratkilometer großen Halbinsel gute 520 Kilometer lang, doch werden diese schmalen Landvorsprünge bei den Badeurlaubern bevorzugt. Eine andere Frage ist wiederum, welche es nun denn sein soll, hat doch jede von ihnen ihre Besonderheiten.

 

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Die westlichste dieser drei kleinen Halbinseln ist Kassandra. Sie ist recht flach, lediglich im Süden wird es etwas hügeliger, dabei beträgt die höchste Erhebung ca. 400 Meter. Kassandra ist geprägt von Kiefernwäldern und Olivenhainen, aber was für Badetouristen wohl am wichtigsten sein dürfte – von langen Sandstränden. Einen schönen Strand findet man zum Beispiel in dem kleinen Ort Polichrono, wo die Möglichkeit besteht, verschiedene Wassersportarten auszuüben. Fündig wird man ebenso in Nea Fokea, wo es wunderbare Sandstrände und kristallklares Wasser gibt. Dieser Ferienort bietet zudem eine archäologische Attraktion: eine byzantinische Festung aus dem frühen 15. Jahrhundert. Sauberes Wasser und einen feinsandigen Strand findet man ferner in Kriopigi. Der hübsche kleine Ort zeichnet sich ferner durch ein ansehnliches kulinarisches Angebot sowie durch einen sehr guten Campingplatz aus. Als Besonderheit gilt eine Quelle, welche im Winter warmes und wiederum im Sommer kaltes Wasser spendet. Kassandra ist zum einen für einen Urlaub mit Kindern gut geeignet, aber auch für Erwachsene, die ein reges Nachtleben zu schätzen wissen.

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Individualurlauber und Menschen mit Vorliebe für Outdooraktivitäten sind hingegen auf der mittleren Landzunge – Sithonia gut aufgehoben. Diese gibt sich eher rau und ist recht gebirgig; der höchste Gipfel misst gute 800 Meter. Auf Sithonia geht es ziemlich ruhig zu, die Zahl der Nachtlokale hält sich in Grenzen. Was sich jedoch aber nicht von den herrlichen Stränden behaupten lässt. Einen familienfreundlichen Sandstrand mit flachem Wasser gibt es zum Beispiel in Karidi. Nicht ganz so feinsandig und tiefabfallend ist hingegen der Strand von Kriaritsi. Einen wunderschönen Panoramablick sowie klares Meerwasser darf man an dem auch für Kinder gut geeigneten Agios Ioannis Strand genießen.
Bei der östlichsten der drei Landzungen handelt es sich um die Mönchsrepublik Athos, die für Touristen nicht ohne Weiteres zugänglich ist. Für einen Besuch von Athos braucht es einer speziellen Genehmigung, die mindestens einen Monat vorher beantragt werden muss.

Die schönsten Badeorte in der Toskana

Die Toskana steht für wunderschöne Natur, malerische Dörfer und kulinarische Genüsse. Das allein dürfte Grund genug sein, um diese mittelitalienische Region zum Urlaubsziel zu wählen. Doch die Toskana ist auch für herrliche Badeorte bekannt, was sowohl inländische als auch ausländische Strandtouristen zu schätzen wissen. Zu den beliebtesten FerienortenComune_follonica an der Küste gehört sicherlich Follonica, eine gut 20.000 Einwohner zählende Stadt am Tyrrhenischen Meer, die über einen von Pinien umgebenen, familienfreundlichen Strand verfügt. Karneval-Fans werden sich in der Saison bestimmt auch über die bunten Umzüge freuen. Und Kulturfreunde werden sich hingegen kaum die Besichtigung der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche Chiesa di San Leopoldo entgehen lassen. Ein ebenfalls populärer Badeort ist das in der Küstenlandschaft Versilia gelegene Seebad Viareggio. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde schon im 19. Jahrhundert gerne von Badegästen besucht. Außer einer prachtvollen Promenade darf sich dieser Küstenort eines der längsten Sandstrände in ganz Toskana rühmen. Der feinsandige Strand ist an manchen Stellen mehr als 200 Meter breit, wobei die Wasserqualität als sehr gut gilt. Viareggio hat zudem edle Lokale und Boutiquen zu bieten, einen luxuriösen Yachthafen sowie ein pulsierendes Nachtleben. Und bereits seit dem späten 19. Jahrhundert genießt hier auch der Karneval einen hohen Stellenwert. Ein weiteres wichtiges, regelmäßig stattfindendes Event ist das Opernfestival Puccini. Für kulturgeschichtlich interessierte Touristen bietet sich auf jeden Fall der Besuch der Villa Paolina, wo drei verschiedene Museen untergebracht sind.

 

Etwas weiter nördlich liegt Forte dei Marmi – ein Ort, wo sich Prominente aller Couleur ein Stelldichein geben. Obwohl dieser Küstenort nicht mal 10.000 Einwohner hat, gibt es hier sehr viele Hotels, nicht wenige davon mit vier oder fünf Sternen. Nicht ganz so exklusiv, aber dafür auf Familien mit Kindern ausgerichtet ist hingegen Castiglione della Pescaia, ein netter kleiner Badeort in der Provinz Grosseto. Die Kleinen wie die Großen wird es freuen, dass es an der Strandpromenade eigens einen Kinderspielplatz gibt. Sehr angenehm, neben dem schönen Strand, sind auch die schattenspendenden Pinienwälder und wer Appetit auf fangfrischen Fisch verspürt, der kann sich diesen Wunsch direkt am Bootshafen erfüllen. Fischgourmets sind übrigens auch in Livorno gut aufgehoben. Bekannt isttoskana_livorno jedoch diese toskanische Stadt nicht nur für die Fischgerichte – an der steilen Küste gibt es diverse kleine Badebuchten, die quasi eingeklemmt sind zwischen Felsen. Die ca. 160.000 Einwohner große Stadt hat zudem noch verschiedene Sehenswürdigkeiten zu bieten, etwa ein Meeresaquarium, einen botanischen Garten, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert sowie den Dom San Francesco di Assisi mit beeindruckenden Deckengemälden.

Wandern in Italien

Wanderung um San Miniato

San Miniato ist die Trüffelhochburg der Toskana. Im stillen Wettstreit mit Alba im Piemont treffen sich Ende Oktober / Anfang November die Trüffelliebhaber zu Trüffelmärkten und zu den Gourmetangeboten der vielen Lokale in und um San Miniato.

San Miniato ist aber auch ein Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in der Toskana. Man verlässt die Stadt auf einem Wanderweg in südöstlicher Richtung. Hier führt einer der drei mittelalterlichen Pilgerwege nach Rom entlang, die „Via Francigena“. Der „Frankenweg“ ist seit dem Ende des 10. Jahrhunderts bekannt und war lange vor der Etablierung des Jakobsweges die wichtigste Pilgerstrecke durch Europa. Dieser Abschnitt führt über Marzana und Casignano bis nach Corrazana, man benötigt für diese Strecke aber mehrere Tage.

 

Via Francigena

Wir empfehlen eine Tageswanderung in südlicher Richtung über Calenzano und Marzana und von dort zurück nach San Miniato. Für diese Wanderung benötigt man sinnvollerweise eine Wanderkarte, die Sie in San Miniato im Buchhandel erwerben können.

Die Wanderung führt entlang der alten römischen Via Bassa, durch Wald und offenes Gelände und bietet wunderschöne Blicke über die Landschaft. Da auf dieser Strecke keine großen Höhenunterschiede zu überwinden sind, ist sie auch für wenig geübte Wanderer geeignet.

Wanderung am Gardasee in Malcesine

Am nordöstlichen Teil des Gardasees, der zur Provinz Venetien gehört,  gibt es bezaubernde Wandermöglichkeiten, u.A. rund um Malcesine am Fuße des Monte Baldo.
Malcasine schmiegt sich vom Küstenstreifen ausgehend leicht ansteigend an den Berg. Sie können mit einer Gondelbahn zum Monte Baldo bis auf 1752m hochfahren und von dort aus auf dem Höhenweg des Monte Baldo längere Wanderungen unternehmen. Vergessen Sie aber nicht, vor Beginn der Wanderung den Ausblick vom Berghang ausgiebig zu genießen.

Durch die gute Verkehrsvernetzung mit Bussen und Schiffen können Sie z.B. nach einem Abstieg vom Bergkamm mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Malcesine fahren.

Wer es gemütlicher angehen lassen will, steigt bereits an der Mittelstation der Seilbahn aus. Von hier ziehen sich auch für Anfänger sehr gut geeignete Wege ins Tal. Der italienische Alpenverein kontrolliert diese Wege regelmäßig; sie sind gut markiert und in vor Ort erhältlichen Wanderkarten eingetragen.

Ein Wanderweg nach Malcesine beginnt gleich unterhalb der Mittelstation der Seilbahn. Es sind teils alte Eselspfade oder kleine Wirtschaftswege und auch Wege durch bewaldete Zonen, auf denen Sie in Richtung Malcesine wandern. Sie haben immer wieder eine berauschende Aussicht auf den Gardasee (vorausgesetzt, das Wetter spielt mit).

Die Wege werden teilweise auch von Mountain-Bike-Fahrern genutzt, die zu bestimmten Zeiten auch ihre Fahrräder mit dem Lift transportieren lassen können.

Warnemünde – nicht umsonst so beliebt

Hierzulande gibt es wohl nur wenige Stadtteile, die so bekannt sind wie Warnemünde. Wenn man davon spricht, dann könnte man zuweilen den Eindruck haben, dass es sich um einen eigenständigen Ort handelt. Doch dem ist nicht so – Warnemünde ist tatsächlich ein Stadtteil der Hansestadt Rostock, aber seinen Bekanntheitsgrad hat er sicherlich nicht diesem Umstand zu verdanken. Vielmehr liegt es daran, dass es sich um ein ausgesprochen attraktives Seebad handelt und somit auch um eines der beliebtesten Urlaubsorte in Deutschland. Die Ostsee an sich ist zwar schon eine populäre Ferienregion, aber es muss seine Gründe haben, weshalb bestimmte Ortschaften bevorzugt werden.

Im Falle von Warnemünde dürfte es zum einen an dem besonders schönen Strand liegen. Dieser ist an manchen Stellen 100 Meter breit, was ihn zu einem der breitesten Ostseestränden macht. Der rund 15 Kilometer lange Warnemünder Strand besteht zum großen Teil aus feinem Sand, einige Abschnitte sind steinig. Im Sommer wird ein Sportprogramm angeboten, ebenso ist dann in einigen Bereichen Drachenfliegen erlaubt. Strandgäste mit Vierbeinern müssen in der Sommersaison mit eigens für Hunde gekennzeichneten Strandabschnitten vorlieb nehmen, während in den übrigen Monaten das Mitführen von Hunden in allen Bereichen gestattet ist. Da der Strand in Warnemünde zudem flach abfallend ist, darf er wohl auch als recht kinderfreundlich bezeichnet werden. Eine Attraktion für Touristen ist sicher die über 500 Meter lange Westmole. Ein Spaziergang darauf bei ruhiger See lohnt sich allemal – dieser wird mit einem fantastischen Blick auf die Schiffe und auf den Verlauf der Küste belohnt. Und wenn das Timing stimmt, dann wird man vielleicht sogar einen Blick auf eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe erhaschen können, die immer wieder mal im Hafen anlegen. 640px-Warnemuende_Am_Alten_Strom

Wegen der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten ist Warnemünde gerade auch für Familien ein prädestiniertes Urlaubsziel. Ein besonderes Erlebnis verspricht etwa der Besuch in Ostsee-Welten, wo ein 5D-Simulator ein virtuelles Eintauchen in die Ostsee ermöglicht. Für Outdoor-Aktivitäten ist hingegen der Kletterwald Hohe Düne mit mehreren Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ein dankbares Ziel. Zum Joggen, Radfahren oder einfach nur Spazierengehen bieten sich in diesem Ostseebad verschiedene Strecken an; eine der schönsten dürfte durch den Küstenwald führen. Warnemünde hat auch so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten und der sogenannte Umgangsbrunnen darf sich auch dazu zählen. Hierbei handelt es sich um ein Kunstwerk eines hiesigen Bildhauers, dessen Bronzefiguren eine Ortstradition nachstellen. Sehenswert sind unter anderem auch die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Bahnhofsbrücke, die aus dem 19. Jahrhundert stammende Galerieholländermühle und natürlich auch der berühmte Teepott mit seiner eigenwilligen Architektur.

Prag: die Moldau-Metropole lockt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Städtereisen stehen hoch im Kurs, doch nicht immer müssen es die typischen Reiseziele wie London oder Paris sein. Richtet man den Blick etwa auf Osteuropa, so findet sich dort die eine oder andere Metropole, die einer Reise durchaus wert ist. Prag zum Beispiel ist so eine Stadt, die einen kurzweiligen Aufenthalt verspricht. Die über eine Million Einwohner zählende tschechische Hauptstadt präsentiert sich dem Besucher einerseits als aufregend und modern; doch die geschichtsträchtige Moldau-Metropole kann auch mit vielen historischen Bauwerken und wertvollen Kulturschätzen aufwarten.

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Den Veitsdom sollten Prag-Touristen auf jeden Fall auf ihrem Besichtigungsplan stehen haben. Die gotische Kathedrale befindet sich auf der Prager Burg und deren Erbauung begann zwar bereits im 10. Jahrhundert, dauerte dann aber noch mehrere Jahrhunderte. Der Veitsdom beeindruckt mit seinen Ausmaßen: während das Hauptschiff 124 Meter lang ist, beträgt die Höhe innen rund 33 Meter und die des Hauptturms ganze 99 Meter, aber auch mit seiner prachtvollen Ausstattung. In diesem Gotteshaus befinden sich die letzten Ruhestätten mehrerer Kaiser sowie böhmischer Könige. Sehenswert ist natürlich auch die Prager Burg an sich, auf deren Gelände der Dom steht. Diese wurde im 9. Jahrhundert gegründet, hat aber im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte ihr Aussehen stark verändert. Heute fungiert die Burg als Sitz des tschechischen Staatsoberhaupts. Zu Prags Touristenattraktion zählt ferner die Karlsbrücke, welche gleichzeitig die älteste Moldau-Brücke ist. Einst durchschritten sie die Könige auf ihrem Weg zur Krönung. Auf der einen Seite der Karlsbrücke liegt die Altstadt mit ihren wunderschönen alten Häusern, verschlungenen Gassen und vielen Kulturdenkmälern. Besonders erwähnenswert sind das aus dem 14. Jahrhundert stammende Collegium Carolinum, die St.-Gallus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert oder die europaweit älteste erhaltene Synagoge in der Josefstadt.

Auf der anderen Seite der Karlsbrücke liegt die sogenannte Kleinseite. Dieses Stadtteil war 360px-Prague_2006-11_029bis Ende des 18. Jahrhunderts eine eigenständige Stadt und die prunkvollen Bauten zeugen davon, dass hier einst die Aristokratie zu Hause war. Bauwerke wie das Palais Lobkowitz, in welchem heute die deutsche Botschaft untergebracht ist, spiegeln die alte Pracht wider. Dies trifft aber auch auf das im Renaissance-Stil erbaute Palais Vrtba zu. Weitere sehenswerte Objekte sind etwa der Prager Bischofshof, das Sächsische Haus, welches früher von den sächsischen Herzögen als Prager Residenz genutzt wurde oder die barocke St.-Nikolaus-Kirche. Der Besuch in Prag kann zu einem echten Kunsterlebnis werden, verfügt doch die tschechische Metropole über sehr viele Museen. Eine sehr gute Adresse diesbezüglich ist die Nationalgalerie, welche sowohl in- als auch ausländische Werke der Malerei, der Bildhauerei und der Grafik anzubieten hat. Und dass auch Nachtschwärmer in Prag auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen zahlreiche Kneipen sowie diverse Discos und Musikclubs.

Unser Ausflug nach Maldon

London ist immer eine Reise wert. Ein Kurzurlaub stand uns bevor und als Ziel hatten wir uns die britische Metropole herausgesucht. Wir – das ist eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren – reisten also mit dem Flugzeug nach London und besichtigten dort die Highlights dieser brodelnden Weltstadt. Von den insgesamt fünf Tagen hatten wir aber auch einen Tag für einen Abstecher an die englische Küste eingeplant. Unserer Reisebüro hat uns dafür der Ort Maldon an der Maldon Bay in der ostenglischen Grafschaft Essex ans Herz gelegt.

Maldon hat eine bewegte Geschichte und wir wussten, dass es um die Stadt einmal eine größere Schlacht mit wilden Wikinger Horden gegeben hatte. Maldon hatte uns unser Reiseagent auch deshalb empfohlen, da wir uns dort im Promanade Park (www.itsaboutmaldon.co.uk/promenadepark/ ) sehr gut von den Strapazen des Londonbesuchs erholen konnten. Der Promanade Park ist insbesondere im Sommer ideal für einen Besuch mit Kindern. Dort gibt es beispielsweise den Maldon Splash Park, der von Mai bis September geöffnet ist und besonders für unsere Kinder eine tolle Abwechslung geboten hat. Aber auch meine Frau und ich hatten dort eine Menge Spaß. Eine andere Attraktion des Parks ist ein riesiges Spielschiff genannt „The Galleon“, auf dem die Kinder nach Herzenslust ihre Piratenphantasien ausleben konnten. Mama und Papa schauten den Jungpiraten bei einer Tasse englischen Tees entspannt zu und nahmen ein Sonnenbad auf einer Parkbank.

Anschließend schlenderten wir vier die High Street entlang. Die typischen Backsteinfassaden der Häuser ließen uns gut die mittelalterliche Geschichte der Stadt erahnen. Wir erreichten dabei die All Saints‘ Church mit ihrem markanten Turm in Dreiecksform. Über den Market Hill kamen wir an vielen alten Fachwerkhäusern vorbei. Darunter war auch das ehemalige Bahnhofsgebäude. Die Bahnstrecke nach Maldon ist allerdings seit 1964 stillgelegt. Am Ende der Station Street befindet sich das Militärmuseum mit einer vielfältigen Sammlung von Waffen und einer Waffenkammer.

Von Maldons Küste hatten wir einen herrlichen Blick auf die Flussmündung des Blackrivers, aus dem in einer kleinen familiären Manufaktur das edle Maldon Meersalz gewonnen wird. Näheres über die traditionsreiche Firma findet sich bei www.maldonsalt.co.uk . Natürlich haben wir uns auch ein kleines Päckchen als Souvenir mit nach Hause genommen. Zu Hause habe ich auf der Seite www.salze-online.de  gelesen, dass diese Firma sogar der Hoflieferant des englischen Königshauses ist. Das machte unser kleines Mitbringsel gleich noch besonderer.

Aber zurück zu unserem Ausflug… Plötzlich tauchte auf dem Wasser ein altes Schiff auf – eine historische Barkasse, mit der man auch Ausflüge machen kann. Auf den Strandmauern machten wir noch einen kleinen Spaziergang und genossen die frische Seeluft und das Gekreische der Möwen.

Unser Ausflug an die Maldon Bay hat sich echt gelohnt. Die Empfehlung unseres Reisebüros hat unseren Kurztrip nach London wirklich abgerundet. Unseren Kindern hat es auch sehr gut gefallen. Ihnen wird vor allem der Splash Park und die große Spiel-Galeone in Erinnerung bleiben.

 

Von rollendem Käse, eisigen Bädern und Matschkönigen – die verrücktesten Feste der Welt!

Sie dachten, Tomatenschlachten in Spanien, Gummistiefelweitwurf in Ostfriesland oder Baumstammwerfen in Schottland sind verrückt? Dann haben Sie noch nie etwas vom „Boryeong-Matschfestival“ in Südkorea, von „Hadaka Matsuri“ in Japan oder vom „Cooper’s Hill Cheese Rolling“ in England gehört! Das sind die verrücktesten Feste der Welt:

Like a rolling… cheese!

Achtung, Käse mit Geschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometern im Anmarsch! Jedes Jahr im Mai trifft man sich in der südenglischen Grafschaft Gloucestershire vier Tage lang zum „Cheese-Rolling“ (http://www.cheese-rolling.co.uk/index1.htm) am Cooper’s Hill. Dabei zählt der Zeremonienmeister den Countdown herunter, schleudert den Käselaib auf null vom Hang hinab – und hunderte Teilnehmer stürzen ihm todesmutig hinterher. Leider ist der Hang so steil und unwegsam, dass die meisten Teilnehmer schnell selbst wie der Käse ins Rollen kommen. Ziel ist es eigentlich, den Laib vor der weißen Linie im Tal einzuholen – das schafft aber meist niemand. Schon seit der Römerzeit wird dieser bizarre Spaß angeblich praktiziert – die spinnen halt, die Römer – oder die Engländer?!

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Die nackte Wahrheit

Einmal im Jahr lassen die eigentlich eher zurückhaltenden Japaner die Hosen runter – und das wortwörtlich. Mitten im Winter feiert man landesweit „Hadaka Matsuri“, das Fest der Nackten, bei dem die ausnahmslos männlichen Teilnehmer nur mit einem traditionellen Lendenschurz, dem Fundoshi, bekleidet sind. Höhepunkt ist meist der Sprung eines jeden in einen mit Eiswasser gefüllten Wasserbottich oder das Bad in einem See, Teich oder Fluss. Am spektakulärsten wird das Hadaka Matsuri in Okayama begangen – nach dem gemeinschaftlichen Bad im eiskalten Fluss begeben sich die Männer in die Haupthalle des Tempels. Um Mitternacht löscht man alle Lichter, ein ausschließlich von (angezogenen) Frauen besetztes Trommelorchester heizt die Stimmung an und Glücksbringer – eigentlich simple Bündel aus Holzstäben – werden in die Menge geworfen. Ein wilder Kampf beginnt, bei dem es nicht selten Verletzte und sogar Tote gibt.

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Die haben ja wohl Matsch am Paddel…

Ostasien scheint eine Hochburg der verrückten Feste zu sein: Mit dem „Boryeong-Matschfestival“ kann Südkorea locker gegen Japans „Hadaka Matsuri“ mithalten. Seit 1998 pilgern Jahr für Jahr im Juli zigtausende Besucher in die Küstenstadt Boryeong, um sich mal so richtig im Matsch zu wälzen. Matsch-Massagen, Schlammcatchen, Schlammgleiten – in dem tonnenweise aufgeschütteten Heilschlamm vom Dacheon-Strand werden auch die schmutzigsten Fantasien wahr. Highlight des Festivals ist die jährliche Kür des Matschkönigs. Übrigens: Die graugrüne Pampe ist sogar wirklich gesund – 2001 wurde der Heilschlamm mit dem ISO 9002-Zertifikat für natürliche Qualität ausgezeichnet.

Verrückter geht immer

Ob Bananenstammrennen beim „Tapati-Festival“ auf den Osterinseln, Luftgitarrenweltmeisterschaft in Finnland oder das mittlerweile auf der ganzen Welt gefeierte, knallbunte Holi-Festival – verrückter geht immer! Mehr zu dem skurrilen Spaß lesen Sie zum Beispiel auch beim Reiseportal von Expedia.

Urlaub an den schönsten Stränden am Gardasee

Es gibt viele Gründe, den Urlaub am Gardasee, dem größten See Italiens, zu verbringen. Es ist die imposante Bergkulisse im Norden mit ihren 2.000 Meter hohen Felsen des Monte Baldo. Es sind die vielfältigen und wunderschönen Landschaften, die begeistern, die sanften Hügel mit ihren Weinbergen, die Olivenhaine und die einzigartige, mediterrane Vegetation im Süden des Gardasees. Vor allem jedoch sind es die zahlreichen, zauberhaften Strände rund um den lang gestreckten Alpensee, an denen die Urlauber Erholung suchen. Eine Ferienwohnung ist die perfekte Lösung um die wunderbare Natur in vollen Zügen zu genießen. Hier finden Sie eine Auswahl an Ferienwohnungen am Gardasee.

Die schönsten Strände am Gardasee

Der Gardasee besticht durch eine Vielzahl an kleinen, sowie größeren Stränden, an denen Sie sich wunderbar erholen können. Das Charakteristische sind die Kiesstrände, an die sich oftmals Liegewiesen mit Schatten spendendem Baumbewuchs anschließen. Der Gardasee hat auch wunderschöne Sandstrände, an denen Sie die Sonne genießen können. Es gibt viele freie Strände, die kostenlos von allen genutzt werden können. Einige Strandabschnitte sind jedoch bewirtschaftet. Strandbesucher profitieren hier von besonderen Dienstleistungen, von Restaurants mit fantastischen kulinarischen Angeboten, von Bars und Diskotheken für einen ausgelassenen, entspannenden Tagesabschluss. Kinder toben sich auf fantasievollen Spielplätzen aus. Auch Wassersportler werden am Gardasee nicht enttäuscht. An vielen Strandabschnitten können sie unter anderem Segelboote und Surfbretter ausleihen. Segel- und Surfschulen in Strandnähe weisen in die richtigen Techniken ein. Von vielen der Ferienwohnungen erreichen Sie die Strände in nur wenigen Gehminuten.

Am Gardasee gibt es so viele erwähnenswerte Strände, die hier in diesem kurzen Artikel natürlich nicht alle beschrieben werden können. Wo befinden sich nun die schönsten Strände? Familien mit kleinen Kindern setzen andere Maßstäbe als Jugendliche und junge Erwachsene. Erholungssuchende wählen einen kleinen, ruhigen Strand inmitten nahezu unberührter Natur, und Hundebesitzer möchten mit ihrem vierbeinigen Liebling ungestört herumtollen können. Für jeden gibt es den geeigneten Strand an diesem wunderschönen See in Italien. Aber auch die Ferienwohnung muss gut gewählt werden, eine große Auswahl an Ferienwohnungen verspricht, dass für jeden die richtige dabei ist.

Nachfolgend werden drei Orte am Gardasee beschrieben, die über die schönsten und beliebtesten Strände verfügen.

Malcesine 

Malcesine am Fuße des Monte Baldo gehört zu den beliebtesten Orten am nördlichen Gardasee. Besonders faszinierend ist die wunderschöne Landschaft. Am zauberhaften Kiesstrand der kleinen Bucht Val di Sogno südlich von Malcesine lässt es sich ausgezeichnet relaxen. Liegen und Sonnenschirme können ausgeliehen werden. Dieser Strand ist auch für Segler und Windsurfer eine begehrte Urlaubsadresse. Die Seepromenade entlang kleiner Pinienwälder lädt zu Spaziergängen ein. Kulinarisch verwöhnt wird der Urlauber im familienfreundlichen Hotel „Val di Sogno“ vor allem mit Spezialitäten aus dem Meer und landestypischen Gerichten.


Brenzone sul Garda

Diese Gemeinde mit 16 kleinen Dörfern am Ostufer des Gardasees befindet sich ebenfalls unterhalb des Monte Baldos. Malerische Orte mit schönen Badestränden und Promenaden liegen direkt am See. Sehenswert ist auch der kleine Hafen, an dem gemütliche Feinschmeckerrestaurants mit kulinarischen Leckerbissen locken. Etliche Ferienwohnungen laden besonders Familien zu einem erholsamen Urlaub am Gardasee ein. Vielfältige Unterhaltungs- und Sportangebote für Groß und Klein sorgen für Abwechslung.

Riva del Garda

Riva del Garda ist mit seinen 13.000 Einwohnern der zweitgrößte Ort am Gardasee. Der Strand gehört zu den schönsten und längsten Badestränden in dieser Region. Er ist gleichermaßen geeignet für Sonnenhungrige, die auf großen Liegewiesen die Seele baumeln lassen und für Wassersportfreunde, die nach Herzenslust segeln und surfen können. Kleine Bars am Strand sorgen für Erfrischung, und Bewegung verschafft sich der Urlauber beim Beachvolleyball. Der Strandabschnitt „Spiaggia die Pini“ (Pinienstrand) ist besonders bei Jugendlichen beliebt. Livemusik und Themenabende sorgen für Unterhaltung und eine Schwimmplattform mit einem Innenschwimmbecken und einer Rutsche für nasses Vergnügen. Die kleinen Gäste toben sich auf dem Spielplatz aus.

Mit einer kleinen Auswahl der schönsten Strände am Gardasee und der richtigen Ferienwohnung kann der wohl verdiente Urlaub am Gardasee nun endlich näher kommen.

Stadt der Museen – Paris

Wer zum ersten Mal nach Paris fährt, hat meistens eine Menge vor. Zu mächtig sind die Bilder, die schon die Namen berühmter Orte hervorrufen: Notre Dame, die Champs-Elysées, Point Neuf, Montmartre, die Tuilerien, der Eiffelturm. All das wurde schon so oft besungen, gemalt und gefilmt, dass fast jeder eine Vorstellung davon hat, auch wenn er noch nie dort war.

Abseits der Jagd noch den Sehenswürdigkeiten bietet die französische Hauptstadt aber weit mehr als die Erfüllung eines Klischees. Einträchtig stehen hier Tradition und Moderne nebeneinander, bietet die allgegenwärtige Geschichte einen perfekten Hintergrund für zeitgenössische Experimente.

Paris ist noch immer die Stadt der P8120246Kunst.Während der Louvre weiterhin Touristenströme anzieht, finden sich auch in immer mehr großen und kleinen Museen wunderbare Ausstellungen, die einen hervorragenden Einblick in die Geschichte der französischen Kunst ermöglichen.

So bietet beispielsweise das Musée National d’Art Moderne im 4. und 5. Stock des Centre Georges Pompidou in einer festen Ausstellung eine exzellente Auswahl von Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Musée zeigt Werke von Picasso, Kandinsky, Matisse und anderen Größen und deckt dabei die Kunstgeschichte von Fauvismus über Surrealismus bis in die Postmoderne ab. Zusätzlich werden im 6. Stock wechselnde zeitgenössische Künstler ausgestellt. Ein modernes Restaurant rundet das Ensemble in dem mehrfach preisgekrönten Bau ab.

Für Freunde des Impressionismus gibt es das Musée d’Orsay, das in einem alten Bahnhof eröffnet wurde. Allein die Architektur ist hinreißend, zudem locken hier berühmte Werke von Monet, Manet, Renoir und vielen anderen. Auch ein Museum für Design ist in dem klassizistischen Prachtbau untergebracht. Von dem Museums-Restaurant bietet sich dem Besucher ein spektakulärer Blick auf den Louvre und Sacré-Coeur.

Ein ganz anderes Museum legt das Augenmerk auf längst vergangene Zeiten: Mitten im Quartier Latin befindet sich in einem gotischen Stadthaus das Musée du Moyen Age, das sich ganz dem Mittelalter verschrieben hat. Auf mehreren Stockwerken zeigt das Museum Möbel, Schmuck und Waffen aus dem Mittelalter; besonders berühmt sind die „Köpfe der Könige von Juda“, die bis in das 15. Jahrhundert am Portal von Notre Dame zu sehen waren. Das Highlight des Musée du Moyen Age sind die sechs Wandteppiche, die als poetische Allegorien der Sinne die „Dame mit dem Einhorn“ zeigen.

Als absoluter Geheimtipp kann das Musée Nissim de Camondo gelten. Die Familie Camondo hatte über Generationen Kunstschätze gesammelt und schließlich ab 1911 in ihrem Palais am Parc Monceau ausgestellt. Der älteste Sohn des Bauherrn wurde im ersten Weltkrieg getötet, sein Vater vermachte 1935 das Haus und die Sammlung dem Staat. Nach der Machtübernahme der Nazis starben die verbliebenen Camondos in den Vernichtungslagern. Heute wird in dem Palais an die tragische Familiengeschichte erinnert, aber auch die Sammelleidenschaft der Camondos gefeiert. Hier werden wirklich fantastische Stücke der Handwerkskunst des 17. und 18. Jahrhunderts gezeigt.

Direkt am Invalidendom liegt ein weiteres Juwel: das Musée National Auguste Rodin. Hier sind die berühmtesten Skulpturen des Künstlers ausgestellt; vor allem „Der Denker“ zieht die Besucher an. In dem großen, gepflegten Garten versteckt sich ein gemütliches Café mit Terrasse. Hier können Touristen ihre müden Füße ausruhen und im Schatten der Bäume entspannen. Eine freundliche Hauskatze hilft auch gerne bei der Resteverwertung.

Viele Pariser Museen bieten am ersten Sonntag im Monat freien Eintritt, z. B. Das Musée Pompidou und das Musée d’Orsay. Da empfiehlt es sich, zeitig vor Ort zu sein, damit die Schlangen nicht zu lang werden.