Kapstadt – 3 Tage mittendrin und rundherum

In Kapstadt scheint fast die ganze Welt auf einem Fleck zu leben. Das spiegelt sich in den Menschen, in der Architektur, im Essen und in der Lebensart wider. Der europäische Lebensstil vereint sich mit der afrikanischen Gelassenheit und strahlt in alle Bereiche aus. Viele der Einwohner sind Nachkommen von Khu-Khum, Buschmännern, Malaien, Indern und Europäern. 3 Tage lohnen sich, diese vielseitige Metropole der Gegensätze näher kennenzulernen.

Tag 1

Viel von Kapstadt mitnehmen und das innerhalb dieser drei Tage? Der „Hop on – hop off Bus“ macht es möglich, sich in zwei Stunden einen Überblick zu verschaffen. Die Doppeldeckerbusse fahren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf zwei unterschiedliche Routen ab. Die rote Strecke passiert Hauptattraktionen, wie die „Waterfront“, „Clocktower“, vier Museen (Südafrikanisches Museum, District Six Museum, Goldmuseum, Südafrikanische Judenmuseum), das 5-Sterne Hotel „Nelson Mount Hotel, die Juwelenwerkstatt und „Castle of Good Hope“, „Camps Bay“ und die viktorianischen Häuser in der „St. John´s Road“. Die blaue Route umfährt den „Tafelberg“ , passiert die weltberühmten Weingärten von „Stellenbosch“, die Gärten in „Kirstenbosch“, den „Imizamo Yethu Township“, den „Mariner’s Wharf“ und den „Vogelpark“. Start – und Endhaltestelle ist am „Two Ocean Aquarium“.

© richirik - Fotolia.com
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Im Zentrum lohnt sich ein Abstecher zum „Green Market Square“. Dort reihen sich mehrere Trödelmarktstände nebeneinander. Fliegende Händler bieten ihre Waren an, darunter Schmuck, Lederwaren, Holzmasken, Kunsthandwerk und Bead-Work (Perlenarbeiten). 

Wem der Magen knurrt, legt einen Zwischenstopp in den zahlreichen Bistros und Cafes ein. Empfehlenswert ist das Bistro „Societi“.

Die Aussicht vom Tafelberg ist ein „Must-see“. Vom Plateau aus sieht jeder die Fülle, die sich in jede Ecke drängt. Dazu gesellen sich der „Devil´s Peak“, „Lion´s Head“ und „Signal Hill“. In weiter Ferne zeigt sich auf dem Atlantik die „Robben Island“, auf der Nelson Mandela über zwanzig Jahre lang in einem Gefängnis einsaß.
Wer die Touristenpfade verlassen möchte, lässt sich am besten von den schrillend farbigen Häusern im malayischen Viertel „Bo-Kaap“ am Hang vom Signal Hill mitreißen. Die Bewohner sind Nachkommen von Sklaven aus Ostasien, die vor 300 Jahren hierher verschleppt wurden.

Meeresfrüchte und Fische kommen frisch angerichtet auf den Teller. Zahlreiche Restaurants an der Waterfront laden die Leute ein, sie mit Meeresblick auszukosten, wie „Quay 4“, „Fisherman´s Choice“ oder „Signal Restaurant“. Wer kein Fisch mag, bieten auch Restaurants fleischige Gerichte an. Die Eindrücke des ersten Tages lassen sich bei Livemusik im Keller der „St.George Kathedrale“ im „Crypt Jazz Club“ ausklingen.

Tag 2 

Kap der guten Hoffnung, ein weiterer Magnet, den man am zweiten Tag besichtigen sollte. Wer lieber, einen Adrenalincocktail zu sich nehmen will, kann beim Käfigtauchen die weißen Haie besuchen. Wem das zu nervenaufreibend ist, beobachtet lieber Pinguine am „Boulders Beach“ oder Wale. Weiter nordöstlich davon steht eine weltbekannte Fotoattraktion – die bunten Badehäuser am Strand von „Muizenberg“. 

Zurück im Zentrum stillt man den kleinen Kaffeedurst in mehreren Cafes, z. B. im „Café Caprice“ oder im „Bean There“, ein Cafe im Retrostil. 

Von der Waterfront legen Boote zur „Robben Island“ ab, auf dem viele über die 4 qm enge Zelle im Gefängnismuseum staunen. Wieder an Land ist das Restaurant „Roundhouse“ empfehlenswert, wo jeder Gast zwischen 300 Jahre alten Granatäpfelbäumen sitzt und mit kulinarischen Augenschmäussen verwöhnt wird.

Wenn die Nacht hereingebrochen ist, kann jeder Nachtschwärmer Bars, Pubs und Restaurants in der Long Street aufsuchen. Empfehlenswert sind „Beerhouse“ und „The Foreign Exchange“. Wer lieber Lust auf Tanzen hat, ist im „The Side Show Club“ oder in der „Fiction Bar“ willkommen.

Tag 3

Am letzten Tag muss man noch die umliegenden Attraktionen mit auf die Reise nehmen. Den Geschmack von Weinen lässt sich am besten auf der Weinroute, wie „Stellenbosch“, auf der Zunge zergehen. Im „Kirstenbosch Botanical Garden“ zeigt sich die Schönheit von vielen Pflanzenarten. Abseits von Touristenpfaden zeigt sich auch eine andere Seite. Die Townships erlauben durch Führungen einen kleinen Einblick.

Das Ende der Reise feiern Urlauber im „Stardust Restaurant & Dinner Theater“. Theater und Musik begleiten das Dinieren in einer gemütlichen Theateratmosphäre.