Typisch Wien: Charme, Prunk und Kaffeehauskultur

Pestsaeule_WienMitten in Europa gelegen hat Wien immer schon eine wichtige Rolle in der Geschichte unseres Kontinents gespielt. Als ein prominentes Beispiel sei hier der Anfang des 19. Jahrhunderts stattgefundene Wiener Kongress genannt, auf dem innerhalb von Europa viele Staatsgrenzen neu festgelegt wurden. Als Überbleibsel der bewegenden Geschichte von Österreichs Hauptstadt sind heute so manche prachtvolle Bauwerke und Parkanlagen anzutreffen. Dabei ist wohl der Stephansdom das bekannteste Bauwerk der Stadt. Der gute 100 Meter lange und über 30 Meter breite Dom ist eines der wichtigsten gotischen Gebäude landesweit. Charakteristisch sind seine vier Türme, von denen der höchste, der Südturm, ca. 136 Meter misst. Dieser besitzt 13 Glocken, allerdings ist es der Nordturm, welcher mit einer Glocke ausgestattet ist, die als die zweitgrößte freischwingende Kirchenglocke in ganz Europa gilt. Der Stephansdom ist sehr beeindruckend, sowohl was die Außenansicht als auch das Innere betrifft. Die Kanzel ist ein wahres spätgotisches Meisterwerk; der barocke Hochaltar ist reich geschmückt mit Skulpturen des im 17. Jahrhundert lebenden Bildhauers Johann Jacob Pock.

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Ein weiteres monumentales Bauwerk ist die Hofburg. Diese war mehrere Jahrhunderte lang die Residenz der Habsburger – des ehemaligen österreichischen Herrschergeschlechts. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs ist sie offizieller Sitz des Bundespräsidenten. Die Hofburg besticht durch ihre prachtvolle Architektur und auch das Innere ist von hoher künstlerischer Relevanz. Für Sisi-Fans dürfte der Besuch des dort untergebrachten Museums mit den ehemaligen Kaiserappartements fast schon ein Muss sein. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Wien gehört aber auch das Parlament, ein im späten 19. Jahrhundert errichteter Prunkbau in tempelartiger Architektur. Das etwa 150 Meter lange und 132 Meter breite Gebäude verfügt über 1.600 Räume, wobei die Säulenhalle rund 1.000 Quadratmeter groß ist.

 

Doch die Hauptstadt Österreichs hat auch noch andersartige Attraktionen zu bieten. Wie zum Beispiel den Wiener Prater – einen riesigen Vergnügungspark mit einem vielfältigen Unterhaltungsangebot. Oder den Volksgarten, wo den Besucher eine herrliche Parklandschaft erwartet. Und wer seinen Aufenthalt in Wien auch zum Shoppen nutzen möchte, der wird am Graben genügend exklusive Geschäfte finden. Dazu auch die berühmten Wiener Kaffeehäuser, die als echte Touristenattraktion gelten. Diese stehen außer für Kaffeespezialitäten und süße Köstlichkeiten vor allem für Charme und Gemütlichkeit. Aber das Letztere gilt eigentlich für ganz Wien, wofür die Pferdedroschken oder der Wiener Akzent nur zwei Beispiele sind.

Pattaya Reiseziel und Auswander Destination

Pattaya – eine der beliebtesten Strand-Resort-Destinationen in Thailand – ist nicht unbedingt idyllisch, aber punktet dafür mit einer Vielzahl von Aktivitäten, Unterkünften und seinem extravaganten Nachtleben.

Pattaya ist ein beliebter Badeort am Golf von Thailand, nur ca. 150 km. südöstlich von Bangkok – gerade einmal zwei Autostunden entfernt von Thailands Hauptstadt.

Der Ort ist bekannt für sein pulsierendes Nachtleben, allerdings haben die lokalen Behörden in den letzten Jahren viele Anstrengungen unternommen, Pattaya als familienfreundliches Reiseziel zu etablieren, was die Stadt in vielerlei Hinsicht heute attraktiver macht. So genießen heute Hunderttausende von jährlichen Besuchern die verbesserte Qualität der Strände – sie gehen Windsurfen, zum Wasserski, Schwimmen, Sonnenbaden, Schnorcheln, Segeln oder machen Ausflüge zu den umliegenden Inseln, wie zum Beispiel die Insel Koh Larn.

Ein weiterer Anziehungspunkt für die Besucher von Pattaya ist die große Auswahl an Restaurants, die einige von Thailands frischesten Meeresfrüchte anbieten. Aufgrund der hohen Zahl der in Pattaya lebenden Ausländer gibt es auch eine reichhaltige Auswahl an authentischen ausländischen Restaurants mit französischer, italienischer, schweizerischer, deutscher, ungarischer, skandinavischer, englischer, indischer, arabischer, japanischer und chinesischer Küche.

Mit der großen Anzahl der verschiedensten Besucher aus der ganzen Welt ist es keine Überraschung, dass Pattaya auch eine unglaubliche Auswahl an verschiedensten Unterkünften für jedes Budget bietet.

Pattaya hat sich in den letzten Jahren sowohl für Urlauber als auch für Auswanderer wegen der geringen Lebenshaltungskosten etabliert, und es gibt viele Gründe für einen Pattaya-Urlaub oder um in Pattaya zu leben. Auf www.pattaya-travel.de haben wir einen schönen Artikel über diese Gründe gefunden und wollen hier ein paar Punkte aus dem Bericht wiedergeben…

 

 

1. Das tropische Klima

Jeden Tag nur in kurzen Klamotten und Flip Flops herumlaufen? Wovon die meisten Menschen in Europa nur träumen können, ist in Pattaya die Realität. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über 25 Grad Celsius, da nimmt man sogar die kräftigen Schauer in der Regenzeit in Kauf, schließlich kann man ja trotzdem jede Nacht im T-Shirt draußen sitzen. Man sagt, dass die meisten Auswanderer nicht einmal eine Jacke besitzen.

2. Strand und Meer

Pattaya liegt direkt am Golf von Thailand. Der zentral gelegene Pattaya Beach ist zwar eher weniger für Ruhe und Entspannung bekannt, dafür bieten die Strände nur wenige Kilometer nördlich und südlich des Zentrums davon jede Menge. Auch auf den zahlreichen Inseln in der Region kann man sich eines ruhigen Plätzchens am türkisfarbenen Meer sicher sein.

3. Hervorragende Infrastruktur

Pattaya bietet im Vergleich zu anderen Regionen des Landes eine hervorragende Infrastruktur, auch nach westlichen Standards gesehen. Internationale Krankenhäuser, Kliniken und Ärzte gehören genauso zum Stadtbild wie Internationale Schulen und Kindergärten. Supermärkte findet man an jeder Straßenecke und zum Einkaufen gibt es nicht nur die lokalen Märkte, sondern auch zahlreiche große Einkaufszentren, wo man wirklich alles bekommt, was das Herz begehrt.

4. Zentrale Lage und guter Startpunkt zum Reisen in Asien

Pattaya ist nur knapp über 100 Kilometer von Bangkok entfernt. Die Millionenmetropole liegt praktisch direkt vor der Haustür. Die quirlige Hauptstadt Thailands ist für ihre kulturelle Vielfalt bekannt und der perfekte Ausgangspunkt für internationale Geschäfte. Zum Flughafen Bangkok dauert es nicht einmal eine Stunde. Von dort aus gehen Flüge in die ganze Welt. Auch andere Metropolen Asiens sind nur wenige Flugstunden entfernt. In zwei Stunden ist man in Singapur, in drei Stunden erreicht man Hongkong.

Dies ist nur eine Auswahl der 11 Gründe, warum man gut in Pattaya leben kann, lesen Sie den kompletten Artikel „11 Gründe, warum man in Pattaya leben sollte“ hier auf www.pattaya-travel.de – viel Spaß dabei !

Für traumhaften Badeurlaub perfekt: die griechische Halbinsel Chalkidiki

Man mag darüber streiten, welche der vielen griechischen Inseln die schönste ist, man kann es aber auch sein lassen und stattdessen die reizende Halbinsel Chalkidiki ins Auge fassen. Dieser Landstrich liegt im Norden Griechenlands und ist im Osten vom Strymonischen, im Westen vom Thermaischen Golf und im Süden vom Ägäischen Meer umgeben. Ganz im Süden ist diese Halbinsel auch durch drei Landzungen gekennzeichnet: Athos, Sithonia und Kassandra. Und so ist zwar die gesamte Küste der knapp 3.000 Quadratkilometer großen Halbinsel gute 520 Kilometer lang, doch werden diese schmalen Landvorsprünge bei den Badeurlaubern bevorzugt. Eine andere Frage ist wiederum, welche es nun denn sein soll, hat doch jede von ihnen ihre Besonderheiten.

 

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Die westlichste dieser drei kleinen Halbinseln ist Kassandra. Sie ist recht flach, lediglich im Süden wird es etwas hügeliger, dabei beträgt die höchste Erhebung ca. 400 Meter. Kassandra ist geprägt von Kiefernwäldern und Olivenhainen, aber was für Badetouristen wohl am wichtigsten sein dürfte – von langen Sandstränden. Einen schönen Strand findet man zum Beispiel in dem kleinen Ort Polichrono, wo die Möglichkeit besteht, verschiedene Wassersportarten auszuüben. Fündig wird man ebenso in Nea Fokea, wo es wunderbare Sandstrände und kristallklares Wasser gibt. Dieser Ferienort bietet zudem eine archäologische Attraktion: eine byzantinische Festung aus dem frühen 15. Jahrhundert. Sauberes Wasser und einen feinsandigen Strand findet man ferner in Kriopigi. Der hübsche kleine Ort zeichnet sich ferner durch ein ansehnliches kulinarisches Angebot sowie durch einen sehr guten Campingplatz aus. Als Besonderheit gilt eine Quelle, welche im Winter warmes und wiederum im Sommer kaltes Wasser spendet. Kassandra ist zum einen für einen Urlaub mit Kindern gut geeignet, aber auch für Erwachsene, die ein reges Nachtleben zu schätzen wissen.

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Individualurlauber und Menschen mit Vorliebe für Outdooraktivitäten sind hingegen auf der mittleren Landzunge – Sithonia gut aufgehoben. Diese gibt sich eher rau und ist recht gebirgig; der höchste Gipfel misst gute 800 Meter. Auf Sithonia geht es ziemlich ruhig zu, die Zahl der Nachtlokale hält sich in Grenzen. Was sich jedoch aber nicht von den herrlichen Stränden behaupten lässt. Einen familienfreundlichen Sandstrand mit flachem Wasser gibt es zum Beispiel in Karidi. Nicht ganz so feinsandig und tiefabfallend ist hingegen der Strand von Kriaritsi. Einen wunderschönen Panoramablick sowie klares Meerwasser darf man an dem auch für Kinder gut geeigneten Agios Ioannis Strand genießen.
Bei der östlichsten der drei Landzungen handelt es sich um die Mönchsrepublik Athos, die für Touristen nicht ohne Weiteres zugänglich ist. Für einen Besuch von Athos braucht es einer speziellen Genehmigung, die mindestens einen Monat vorher beantragt werden muss.

Die schönsten Badeorte in der Toskana

Die Toskana steht für wunderschöne Natur, malerische Dörfer und kulinarische Genüsse. Das allein dürfte Grund genug sein, um diese mittelitalienische Region zum Urlaubsziel zu wählen. Doch die Toskana ist auch für herrliche Badeorte bekannt, was sowohl inländische als auch ausländische Strandtouristen zu schätzen wissen. Zu den beliebtesten FerienortenComune_follonica an der Küste gehört sicherlich Follonica, eine gut 20.000 Einwohner zählende Stadt am Tyrrhenischen Meer, die über einen von Pinien umgebenen, familienfreundlichen Strand verfügt. Karneval-Fans werden sich in der Saison bestimmt auch über die bunten Umzüge freuen. Und Kulturfreunde werden sich hingegen kaum die Besichtigung der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche Chiesa di San Leopoldo entgehen lassen. Ein ebenfalls populärer Badeort ist das in der Küstenlandschaft Versilia gelegene Seebad Viareggio. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde schon im 19. Jahrhundert gerne von Badegästen besucht. Außer einer prachtvollen Promenade darf sich dieser Küstenort eines der längsten Sandstrände in ganz Toskana rühmen. Der feinsandige Strand ist an manchen Stellen mehr als 200 Meter breit, wobei die Wasserqualität als sehr gut gilt. Viareggio hat zudem edle Lokale und Boutiquen zu bieten, einen luxuriösen Yachthafen sowie ein pulsierendes Nachtleben. Und bereits seit dem späten 19. Jahrhundert genießt hier auch der Karneval einen hohen Stellenwert. Ein weiteres wichtiges, regelmäßig stattfindendes Event ist das Opernfestival Puccini. Für kulturgeschichtlich interessierte Touristen bietet sich auf jeden Fall der Besuch der Villa Paolina, wo drei verschiedene Museen untergebracht sind.

 

Etwas weiter nördlich liegt Forte dei Marmi – ein Ort, wo sich Prominente aller Couleur ein Stelldichein geben. Obwohl dieser Küstenort nicht mal 10.000 Einwohner hat, gibt es hier sehr viele Hotels, nicht wenige davon mit vier oder fünf Sternen. Nicht ganz so exklusiv, aber dafür auf Familien mit Kindern ausgerichtet ist hingegen Castiglione della Pescaia, ein netter kleiner Badeort in der Provinz Grosseto. Die Kleinen wie die Großen wird es freuen, dass es an der Strandpromenade eigens einen Kinderspielplatz gibt. Sehr angenehm, neben dem schönen Strand, sind auch die schattenspendenden Pinienwälder und wer Appetit auf fangfrischen Fisch verspürt, der kann sich diesen Wunsch direkt am Bootshafen erfüllen. Fischgourmets sind übrigens auch in Livorno gut aufgehoben. Bekannt isttoskana_livorno jedoch diese toskanische Stadt nicht nur für die Fischgerichte – an der steilen Küste gibt es diverse kleine Badebuchten, die quasi eingeklemmt sind zwischen Felsen. Die ca. 160.000 Einwohner große Stadt hat zudem noch verschiedene Sehenswürdigkeiten zu bieten, etwa ein Meeresaquarium, einen botanischen Garten, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert sowie den Dom San Francesco di Assisi mit beeindruckenden Deckengemälden.

Wandern in Italien

Wanderung um San Miniato

San Miniato ist die Trüffelhochburg der Toskana. Im stillen Wettstreit mit Alba im Piemont treffen sich Ende Oktober / Anfang November die Trüffelliebhaber zu Trüffelmärkten und zu den Gourmetangeboten der vielen Lokale in und um San Miniato.

San Miniato ist aber auch ein Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in der Toskana. Man verlässt die Stadt auf einem Wanderweg in südöstlicher Richtung. Hier führt einer der drei mittelalterlichen Pilgerwege nach Rom entlang, die „Via Francigena“. Der „Frankenweg“ ist seit dem Ende des 10. Jahrhunderts bekannt und war lange vor der Etablierung des Jakobsweges die wichtigste Pilgerstrecke durch Europa. Dieser Abschnitt führt über Marzana und Casignano bis nach Corrazana, man benötigt für diese Strecke aber mehrere Tage.

 

Via Francigena

Wir empfehlen eine Tageswanderung in südlicher Richtung über Calenzano und Marzana und von dort zurück nach San Miniato. Für diese Wanderung benötigt man sinnvollerweise eine Wanderkarte, die Sie in San Miniato im Buchhandel erwerben können.

Die Wanderung führt entlang der alten römischen Via Bassa, durch Wald und offenes Gelände und bietet wunderschöne Blicke über die Landschaft. Da auf dieser Strecke keine großen Höhenunterschiede zu überwinden sind, ist sie auch für wenig geübte Wanderer geeignet.

Wanderung am Gardasee in Malcesine

Am nordöstlichen Teil des Gardasees, der zur Provinz Venetien gehört,  gibt es bezaubernde Wandermöglichkeiten, u.A. rund um Malcesine am Fuße des Monte Baldo.
Malcasine schmiegt sich vom Küstenstreifen ausgehend leicht ansteigend an den Berg. Sie können mit einer Gondelbahn zum Monte Baldo bis auf 1752m hochfahren und von dort aus auf dem Höhenweg des Monte Baldo längere Wanderungen unternehmen. Vergessen Sie aber nicht, vor Beginn der Wanderung den Ausblick vom Berghang ausgiebig zu genießen.

Durch die gute Verkehrsvernetzung mit Bussen und Schiffen können Sie z.B. nach einem Abstieg vom Bergkamm mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Malcesine fahren.

Wer es gemütlicher angehen lassen will, steigt bereits an der Mittelstation der Seilbahn aus. Von hier ziehen sich auch für Anfänger sehr gut geeignete Wege ins Tal. Der italienische Alpenverein kontrolliert diese Wege regelmäßig; sie sind gut markiert und in vor Ort erhältlichen Wanderkarten eingetragen.

Ein Wanderweg nach Malcesine beginnt gleich unterhalb der Mittelstation der Seilbahn. Es sind teils alte Eselspfade oder kleine Wirtschaftswege und auch Wege durch bewaldete Zonen, auf denen Sie in Richtung Malcesine wandern. Sie haben immer wieder eine berauschende Aussicht auf den Gardasee (vorausgesetzt, das Wetter spielt mit).

Die Wege werden teilweise auch von Mountain-Bike-Fahrern genutzt, die zu bestimmten Zeiten auch ihre Fahrräder mit dem Lift transportieren lassen können.

Warnemünde – nicht umsonst so beliebt

Hierzulande gibt es wohl nur wenige Stadtteile, die so bekannt sind wie Warnemünde. Wenn man davon spricht, dann könnte man zuweilen den Eindruck haben, dass es sich um einen eigenständigen Ort handelt. Doch dem ist nicht so – Warnemünde ist tatsächlich ein Stadtteil der Hansestadt Rostock, aber seinen Bekanntheitsgrad hat er sicherlich nicht diesem Umstand zu verdanken. Vielmehr liegt es daran, dass es sich um ein ausgesprochen attraktives Seebad handelt und somit auch um eines der beliebtesten Urlaubsorte in Deutschland. Die Ostsee an sich ist zwar schon eine populäre Ferienregion, aber es muss seine Gründe haben, weshalb bestimmte Ortschaften bevorzugt werden. 640px-Warnemünde_Hafeneinfahrt

Im Falle von Warnemünde dürfte es zum einen an dem besonders schönen Strand liegen. Dieser ist an manchen Stellen 100 Meter breit, was ihn zu einem der breitesten Ostseestränden macht. Der rund 15 Kilometer lange Warnemünder Strand besteht zum großen Teil aus feinem Sand, einige Abschnitte sind steinig. Im Sommer wird ein Sportprogramm angeboten, ebenso ist dann in einigen Bereichen Drachenfliegen erlaubt. Strandgäste mit Vierbeinern müssen in der Sommersaison mit eigens für Hunde gekennzeichneten Strandabschnitten vorlieb nehmen, während in den übrigen Monaten das Mitführen von Hunden in allen Bereichen gestattet ist. Da der Strand in Warnemünde zudem flach abfallend ist, darf er wohl auch als recht kinderfreundlich bezeichnet werden. Eine Attraktion für Touristen ist sicher die über 500 Meter lange Westmole. Ein Spaziergang darauf bei ruhiger See lohnt sich allemal – dieser wird mit einem fantastischen Blick auf die Schiffe und auf den Verlauf der Küste belohnt. Und wenn das Timing stimmt, dann wird man vielleicht sogar einen Blick auf eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe erhaschen können, die immer wieder mal im Hafen anlegen. 640px-Warnemuende_Am_Alten_Strom

Wegen der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten ist Warnemünde gerade auch für Familien ein prädestiniertes Urlaubsziel. Ein besonderes Erlebnis verspricht etwa der Besuch in Ostsee-Welten, wo ein 5D-Simulator ein virtuelles Eintauchen in die Ostsee ermöglicht. Für Outdoor-Aktivitäten ist hingegen der Kletterwald Hohe Düne mit mehreren Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ein dankbares Ziel. Zum Joggen, Radfahren oder einfach nur Spazierengehen bieten sich in diesem Ostseebad verschiedene Strecken an; eine der schönsten dürfte durch den Küstenwald führen. Warnemünde hat auch so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten und der sogenannte Umgangsbrunnen darf sich auch dazu zählen. Hierbei handelt es sich um ein Kunstwerk eines hiesigen Bildhauers, dessen Bronzefiguren eine Ortstradition nachstellen. Sehenswert sind unter anderem auch die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Bahnhofsbrücke, die aus dem 19. Jahrhundert stammende Galerieholländermühle und natürlich auch der berühmte Teepott mit seiner eigenwilligen Architektur.

Prag: die Moldau-Metropole lockt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Städtereisen stehen hoch im Kurs, doch nicht immer müssen es die typischen Reiseziele wie London oder Paris sein. Richtet man den Blick etwa auf Osteuropa, so findet sich dort die eine oder andere Metropole, die einer Reise durchaus wert ist. Prag zum Beispiel ist so eine Stadt, die einen kurzweiligen Aufenthalt verspricht. Die über eine Million Einwohner zählende tschechische Hauptstadt präsentiert sich dem Besucher einerseits als aufregend und modern; doch die geschichtsträchtige Moldau-Metropole kann auch mit vielen historischen Bauwerken und wertvollen Kulturschätzen aufwarten.

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Den Veitsdom sollten Prag-Touristen auf jeden Fall auf ihrem Besichtigungsplan stehen haben. Die gotische Kathedrale befindet sich auf der Prager Burg und deren Erbauung begann zwar bereits im 10. Jahrhundert, dauerte dann aber noch mehrere Jahrhunderte. Der Veitsdom beeindruckt mit seinen Ausmaßen: während das Hauptschiff 124 Meter lang ist, beträgt die Höhe innen rund 33 Meter und die des Hauptturms ganze 99 Meter, aber auch mit seiner prachtvollen Ausstattung. In diesem Gotteshaus befinden sich die letzten Ruhestätten mehrerer Kaiser sowie böhmischer Könige. Sehenswert ist natürlich auch die Prager Burg an sich, auf deren Gelände der Dom steht. Diese wurde im 9. Jahrhundert gegründet, hat aber im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte ihr Aussehen stark verändert. Heute fungiert die Burg als Sitz des tschechischen Staatsoberhaupts. Zu Prags Touristenattraktion zählt ferner die Karlsbrücke, welche gleichzeitig die älteste Moldau-Brücke ist. Einst durchschritten sie die Könige auf ihrem Weg zur Krönung. Auf der einen Seite der Karlsbrücke liegt die Altstadt mit ihren wunderschönen alten Häusern, verschlungenen Gassen und vielen Kulturdenkmälern. Besonders erwähnenswert sind das aus dem 14. Jahrhundert stammende Collegium Carolinum, die St.-Gallus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert oder die europaweit älteste erhaltene Synagoge in der Josefstadt.

Auf der anderen Seite der Karlsbrücke liegt die sogenannte Kleinseite. Dieses Stadtteil war 360px-Prague_2006-11_029bis Ende des 18. Jahrhunderts eine eigenständige Stadt und die prunkvollen Bauten zeugen davon, dass hier einst die Aristokratie zu Hause war. Bauwerke wie das Palais Lobkowitz, in welchem heute die deutsche Botschaft untergebracht ist, spiegeln die alte Pracht wider. Dies trifft aber auch auf das im Renaissance-Stil erbaute Palais Vrtba zu. Weitere sehenswerte Objekte sind etwa der Prager Bischofshof, das Sächsische Haus, welches früher von den sächsischen Herzögen als Prager Residenz genutzt wurde oder die barocke St.-Nikolaus-Kirche. Der Besuch in Prag kann zu einem echten Kunsterlebnis werden, verfügt doch die tschechische Metropole über sehr viele Museen. Eine sehr gute Adresse diesbezüglich ist die Nationalgalerie, welche sowohl in- als auch ausländische Werke der Malerei, der Bildhauerei und der Grafik anzubieten hat. Und dass auch Nachtschwärmer in Prag auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen zahlreiche Kneipen sowie diverse Discos und Musikclubs.

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Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Es ist das Ereignis für alle großen und kleinen Vogelfreunde: Mit dem Beginn des jährlichen Vogelzugs zeigt sich die Artenvielfalt des Wattenmeers besonders eindrucksvoll. Jetzt stärken sich Pfuhlschnepfen, Alpenstrandläufer und andere Watvögel für den Weiterflug in ihre Winterquartiere in Südeuropa und Afrika; viele nordische Gänsearten verbringen sogar den ganzen Winter an der Küste.

Vom 11. bis 19. Oktober dreht sich auf den ostfriesischen Inseln und an der niedersächsischen Küste alles um die Zugvögel: die mittlerweile 6. Zugvogeltage locken in den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Zwischen Borkum und Cuxhaven, zwischen Langeoog und Oldenburg gibt es über 150 Angebote, darunter Ausstellungen, Seminare und Informationsveranstaltungen rund um den jährlichen Vogelzug. Hier sind einige Highlights:

Besonders beliebt sind jedes Jahr die Exkursionen zu den Beobachtungsposten, die mit dem Bus, dem Schiff, dem Fahrrad oder zu Fuß erfolgen. Als besonderes Highlight ist in diesem Jahr der Pilsumer Leuchtturm dabei, der durch besondere optische Geräte ausgestattet wurde. Hier können interessierte Gäste 6 Tage lang die vorbeiziehenden Seevögel aus nächster Nähe beobachten.

Im vergangenen Jahr konnte das Folktrio „DreyBartLang“ mit seinen musikalisch untermalten Vogelbildern Furore machen, in diesem Jahr sind sie mit einem Film über die Reise der Ringelgänse von der Arktis bis an die französische Atlantikküste wieder dabei. „Nordischer Zugvolk II“ nennt sich das Happening, bei dem das Trio diesmal von der Schauspielerin Sylva Springer unterstützt wird: Sie liest zur Musikbegleitung Texte zum Weg der Ringelgans.

Auch die „Expertendinner“ sind mit jedem Jahr beliebter geworden: feines Essen, dazu Vorträge von Vogelkundlern und Biologen in ausgewählten Partnerrestaurants – das lockt immer mehr Hobby-Ornithologen an.

Unumstrittene Krönung der Zugvogeltage ist der jährlich ausgetragene Aviathlon: Hier kämpfen die verschiedenen Inseln und Regionen um die Krone der Artenvielfalt. Gezählt werden dabei nicht die einzelnen Tiere, sondern die unterschiedlichen Arten, die die jeweilige Station passieren, und dabei kann jeder mitmachen: Ankreuzlisten und Meldeformulare gibt es online, die Beobachtungen werden dann dem nächstgelegenen Nationalparkhaus gemeldet.

Der Sieger des Aviathlons wird dann am 19.10. auf dem Zugvogelfest in Horumersiel bekanntgegeben – begleitet von Musik, Vorträgen und leckerem Essen wird hier feierlich der Abschluss der Zugvogeltage begangen.

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Der Trinkgeldknigge – eine Hilfe für Urlauber

Das Essen war vorzüglich, die Bedienung zuvorkommend. Sie verlangen nach der Rechnung, die Sie bar oder per Kreditkarte begleichen. Aber wie ist es mit dem Trinkgeld? Über die Höhe des zusätzlichen Obolus für den Kellner scheiden sich oft die Geister. Und wie danken Sie dem Zimmermädchen im Hotel für ihre Dienste oder dem Pagen, der Ihr schweres Urlaubsgepäck in Ihr Zimmer schleppt? Besonders im Ausland ist die Sache mit dem Trinkgeld eine Wissenschaft für sich. Welche Regelungen gibt es in anderen Ländern? Hier ist ein Trinkgeldknigge hilfreich.


Was verstehen wir unter einem Trinkgeld?

„Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt“ (§ 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung von 2005). Also sind Sie als Restaurant- oder Hotelgast mit der Zahlung eines Trinkgeldes mitverantwortlich für den Verdienst der Servicekräfte? In der Tat erhalten Bedienstete in der Gastronomie, im Hotelgewerbe oder in anderen Servicebereichen in vielen Ländern lediglich einen Hungerlohn, sodass das Trinkgeld, in anderen Staaten auch als Tip, Schmattes, Bakschisch, Service Charge, Poirboire bekannt, als zusätzliches Gehalt gern gesehen ist. Ein Trinkgeld soll vor allem eine Anerkennung für guten Service sein. Sie stecken dem Kellner, der Sie hervorragend bedient hat, also gern einen zusätzlichen Obolus zu. Aber haben Sie um Himmels willen kein schlechtes Gewissen, wenn in Ihrem Portemonnaie mal Ebbe herrscht. Das Trinkgeld ist eine freiwillige Leistung. Sie sind nicht dazu verpflichtet, das Gehalt der Servicekraft aufzubessern, das soll gefälligst der Arbeitgeber tun. 


Wie viel Trinkgeld wird erwartet?

In einigen Ländern wie in Belgien und Portugal ist das Trinkgeld schon in die Rechnung integriert. Sie können hier den Betrag aufrunden, wenn Sie besonders zufrieden waren. In südlichen Regionen wird meist ein höherer Tip erwartet als im Norden. Aber in der Regel ist in Europa und auch in den meisten außereuropäischen Staaten ein Trinkgeld in Höhe von 10 Prozent der Rechnungssumme angemessen. Aus der Reihe tanzen die USA. Hier herrscht sogar eine Trinkgeldpflicht von 15 bis 20 Prozent in Gastronomiebetrieben und bei der Beförderung mit einem Taxi 15 Prozent pro Fahrt. Sind die Arbeitgeber so arm, dass sie ihre Mitarbeiter nicht anständig vergüten können? Aber nicht überall setzt man auf die Großzügigkeit der Kunden. In Japan gilt die Zahlung eines Trinkgelds sogar als Beleidigung. Und in Dänemark, Norwegen und Finnland ist es nicht üblich, einen zusätzlichen Obolus für Dienstleistungen zu errichten.


Der Trinkgeldknigge – die Rettung aus dem Trinkgeld-Wirrwarr

Als potenzieller Urlauber sollten Sie sich also nicht nur mit der Wahl Ihres Urlaubsortes und der Suche nach einem geeigneten Hotel beschäftigen, Sie sollten vor allem die Gepflogenheiten des Landes, das Sie besuchen möchten, studieren. Und hierzu gehören auch die Trinkgeldsitten. Wie belohnen Sie den Taxifahrer, der Sie schnell und sicher in Ihr Hotel bringt? Welchen Geldbetrag stecken Sie dem Pagen zu, der Ihnen Ihr gesamtes Gepäck abnimmt und auf Ihr Zimmer trägt? Welche Anerkennung verdient das nette Zimmermädchen, das jeden Morgen Ihr Hotelzimmer in Topform bringt? Und wie viel Trinkgeld geben Sie dem freundlichen Kellner, der pünktlich und zuverlässig Ihre Wünsche erfüllt? Befragen Sie im Internet den Trinkgeldknigge. Er hilft Ihnen, sich richtig zu verhalten. 

Und wenn der Taxifahrer nun unnötige Umwege fährt, Sie mürrisch und unwillig am Hotel absetzt, wenn der Page sich weigert, Ihr Gepäck auf Ihr Zimmer zu schleppen, das gar nicht so nette Zimmermädchen schlampig arbeitet und der Kellner Ihre Bestellung vergisst – was dann? Ja, dann können Sie ohne Skrupel das Trinkgeld verweigern. 

Unser Ausflug nach Maldon

London ist immer eine Reise wert. Ein Kurzurlaub stand uns bevor und als Ziel hatten wir uns die britische Metropole herausgesucht. Wir – das ist eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren – reisten also mit dem Flugzeug nach London und besichtigten dort die Highlights dieser brodelnden Weltstadt. Von den insgesamt fünf Tagen hatten wir aber auch einen Tag für einen Abstecher an die englische Küste eingeplant. Unserer Reisebüro hat uns dafür der Ort Maldon an der Maldon Bay in der ostenglischen Grafschaft Essex ans Herz gelegt.

Maldon hat eine bewegte Geschichte und wir wussten, dass es um die Stadt einmal eine größere Schlacht mit wilden Wikinger Horden gegeben hatte. Maldon hatte uns unser Reiseagent auch deshalb empfohlen, da wir uns dort im Promanade Park (www.itsaboutmaldon.co.uk/promenadepark/ ) sehr gut von den Strapazen des Londonbesuchs erholen konnten. Der Promanade Park ist insbesondere im Sommer ideal für einen Besuch mit Kindern. Dort gibt es beispielsweise den Maldon Splash Park, der von Mai bis September geöffnet ist und besonders für unsere Kinder eine tolle Abwechslung geboten hat. Aber auch meine Frau und ich hatten dort eine Menge Spaß. Eine andere Attraktion des Parks ist ein riesiges Spielschiff genannt „The Galleon“, auf dem die Kinder nach Herzenslust ihre Piratenphantasien ausleben konnten. Mama und Papa schauten den Jungpiraten bei einer Tasse englischen Tees entspannt zu und nahmen ein Sonnenbad auf einer Parkbank.

Anschließend schlenderten wir vier die High Street entlang. Die typischen Backsteinfassaden der Häuser ließen uns gut die mittelalterliche Geschichte der Stadt erahnen. Wir erreichten dabei die All Saints‘ Church mit ihrem markanten Turm in Dreiecksform. Über den Market Hill kamen wir an vielen alten Fachwerkhäusern vorbei. Darunter war auch das ehemalige Bahnhofsgebäude. Die Bahnstrecke nach Maldon ist allerdings seit 1964 stillgelegt. Am Ende der Station Street befindet sich das Militärmuseum mit einer vielfältigen Sammlung von Waffen und einer Waffenkammer.

Von Maldons Küste hatten wir einen herrlichen Blick auf die Flussmündung des Blackrivers, aus dem in einer kleinen familiären Manufaktur das edle Maldon Meersalz gewonnen wird. Näheres über die traditionsreiche Firma findet sich bei www.maldonsalt.co.uk . Natürlich haben wir uns auch ein kleines Päckchen als Souvenir mit nach Hause genommen. Zu Hause habe ich auf der Seite www.salze-online.de  gelesen, dass diese Firma sogar der Hoflieferant des englischen Königshauses ist. Das machte unser kleines Mitbringsel gleich noch besonderer.

Aber zurück zu unserem Ausflug… Plötzlich tauchte auf dem Wasser ein altes Schiff auf – eine historische Barkasse, mit der man auch Ausflüge machen kann. Auf den Strandmauern machten wir noch einen kleinen Spaziergang und genossen die frische Seeluft und das Gekreische der Möwen.

Unser Ausflug an die Maldon Bay hat sich echt gelohnt. Die Empfehlung unseres Reisebüros hat unseren Kurztrip nach London wirklich abgerundet. Unseren Kindern hat es auch sehr gut gefallen. Ihnen wird vor allem der Splash Park und die große Spiel-Galeone in Erinnerung bleiben.